am samstag habe ich mich nun aufgemacht, in die grosse stadt. nachdem ich noch ein paar erinnerungsfotos mit meiner lieben „familie“ gemacht hatte, ging es gleich vormittags los. die busfahrt verlief dieses mal nicht ganz ohne zwischenstopp – unterwegs wurden wir an einer der vielen mautstellen vom militaer (oder dem zoll oder der bundespolizei, wer weiss) angehalten. alle insassen mussten aussteigen und ihr gepaeck oeffnen, damit es durchwuehlt werden kann. toll. etwas verdaechtiges haben sie aber nicht gefunden, zum glueck, sind sie doch alle mit dem maschinengewehr im anschlag um uns herumgestanden…
in mexico angekommen (oder zur unterscheidung zukuenftig d.f. fuer distrito federal) haette ich mich erstmal fast uebers ohr hauen lassen, von einem taxifahrer am busterminal. der hat mich gleich abgepasst und mir tausendmal seinen ausweis gezeigt, um mir zu versichern, dass er eine der offiziellen taxen faehrt. was das ganze bis zu meinem ziel kosten soll, konnte er mir allerdings nicht sagen… deshalb hab ich dann auch meine sachen gepackt und bin ab, zum offiziellen taxistand, wo tickets verkauft werden, die dann der taxifahrer bekommt.
ich bin erstmal untergekommen bei einer deutschen, die im schoenen viertel „condesa“ lebt. und am wochenende hat sie gleich ein bisschen stadtfuehrer fuer mich gespielt und ist mit mir in die innenstadt gefahren, gar nicht weit. ziemlich gigantisch und irgendwie gar nicht mexikanisch, aber gut – ist eben eine grossstadt (wenn auch eine grosse). von der wirklichen groesse bekommt man aber gar nicht so viel mit. es hat noch einige alte gebaeude, aber vieles ist auch bei den grossen erdbeben hier zerstoert worden. es gibt einige baustellen in der innenstadt, wo eventuell mal was passieren wird…
morgen treffe ich mich mit einem redakteur der zeitschrift, wo ich mein praktikum machen werde – ich bin schon ziemlich gespannt, was da auch mich zukommt… mehr gibts dann demnaechst!
hasta luego!