btrifft die welt…











{Februar 22, 2008}   mondfinsternis und tschüss…

so… nachdem wir die mondfinsternis, die ja rein theoretisch auch in deutschland zu sehen war, hier schön am mittwoch abend um acht vom dach aus beobachten konnten, machen wir uns jetzt erstmal vom acker. aber der reihe nach.

wie gesagt, die mondfinsternis. schon vor einem monat hatte mir mein „gastvater“ carlos in oaxaca davon erzählt, ende februar und so. daran hatte ich mich erinnert und dann ein bisschen recherchiert. praktischerweise war es hier nicht vier uhr morgens und ausserdem gab es auch keine wolken. ideale voraussetzungen also. wir uns also mit kamera bewaffnet richtung dach gegangen. das erste bisschen mond war schon im schatten, also haben wir es und gemütlich gemacht und die mondfinsternis bis zur totale beobachtet. dann kamen leider auch wolken und es gab nur noch bruchstückchenhaft etwas zu sehen. trotzdem toll. und damit ihr auch etwas davon habt, gibt es hier noch ein paar bilder:

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so, und jetzt zum „tschüss“:

morgen früh, also genauer gesagt nachher machen wir uns auf richtung pazifikküste, um noch ein paar tage strand und meer und ruhe zu geniessen, bevor sven nächste woche ja schon wieder auf dem heimweg ist. wir wollen in ein kleines dorf in der nähe von acapulco, ob wir da bleiben und wenn ja wie lange, ist noch völlig offen. wir werden nächste woche donnerstag aber auf jeden fall wieder hier in der stadt sein. es könnte aber sein, dass ihr bis dahin nichts von uns hört bzw. lest. deshalb: tschüss, wir verabschieden uns ans meer :-)



{Februar 20, 2008}   ab in den sueden…

…naja, nicht so richtig. aber immerhin in den sueden der stadt. ha! am sonntag sind wir naemlich nach san angel gefahren. das war frueher einmal ein schoenes dorf, dass mittlerweile komplett von der stadt einverleibt ist. dort hatten frida kahlo und diego rivera ein studio, wo sie gearbeitet und auch ab und an mal gewohnt haben. das ganze wurde, genau wie das blaue haus in coyoacan von einem befreundeten architekten extra fuer die beiden entworfen und erbaut.

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das studio in san angel besteht eigentlich aus zwei haeusern, fuer jeden eins, aber durch eine bruecke verbunden. in den haeusern sieht man einige werke, aber eben auch wo und wie die beiden gearbeitet haben. unser weg zu diesem museum war allerdings etwas beschwerlich. ich hatte vorher nachgeschaut, wie die strasse heisst, damit war klar, mit welchem bus wir hinfahren koennen. so weit so gut. da es hier keine bushaltestellen gibt, ist es hier gut, zu wissen, wie die gegend aussieht, wo man aussteigen will. wussten wir natuerlich nicht. wir sind zwar schonmal da durch gefahren, aber ich wusste nur: etwa 5-8 blocks hinter einer bestimmten u-bahn-station. die habe ich auch gesehen. also im folgenden versucht, die strassennamen anzuschauen, um an der richtigen ecke auf die „klingel“ druecken zu koennen. die gibts nur hinten an der tuer, da muss man auch erstmal hinkommen. wenn man ausserdem im bus stehen muss, hat man keine chance, irgendetwas zu sehen, geschweige denn strassenschilder. wir also irgendwann ausgestiegen, wo es so ungefaehr passte. und dann jemanden gefragt, der keine ahnung hatte, mich aber fleissig rumdirigiert hat, und dann noch jemanden. dann in die zuletzt angegebene richtung gelaufen, immer auf der suche nach dem museum. nach einer weile dann ein schild gesehen, auf dem fuer das museum die entgegengesetzte richtung angezeigt war. aha. gut, zur sicherheit nochmal jemanden gefragt, der aber keine lust hatte, mit mir zu reden und nur meinte „da lang“. da das die gleiche richtung war, die das schild verheissen hatte, also nichts wie los, den ganzen weg zurueck. also fast. an der naechsten verwirrenden ecke eine polizistin gefragt (polizisten hier nicht gleich freund und helfer…). sie schickte uns dann mit umweg sogar zur richtigen strasse (statt einfach geradeaus sagte sie: links, an der naechsten ampel rechts und dann rechts hoch). die richtige strasse, die wir schon ein paarmal passiert hatten. sie hatte nur keine strassenschild. haette wahrscheinlich geholfen. zum museum ging es dann gehoerig bergauf und wir waren natuerlich mal wieder zur mittagszeit unterwegs, klar. was tut man nicht alles fuer einen museumsbesuch…

nach diesem schoenen spaziergang und dem besuch im museum sind wir noch zur universitaet gefahren, um die grossen mosaike an den waenden von bibliothek und direktorat zu bewundern. naiv wie wir sind, sind wir einfach mit der metro zur haltestelle „universidad“. so falsch waren wir da zwar nicht, nur leider am falschen ende des universitaetsgelaendes. und das ist gross. nicht umsonst traegt es den namen „ciudad universitaria“… nach einem etwa einstuendigen fussmarsch ueber das gelaende waren wir schliesslich am ziel… und schee wars!

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tenochtitlan war die grosse stadt der mexica, vom 14. jahrhundert bis zum eroberung durch die spanier ihre hauptstadt, nachdem sie aus norden ins tal hier gekommen waren. sie bauten die stadt auf eine insel im see, den es hier damals noch gab. heute steht auf diesem see mexiko-stadt, auch ein grund, warum hier dauernd gebäude absinken… aber gut, zurück zum thema. die mexica hatten ihre hauptstadt und deren zentrum genau dort, wo sich heute das zentrum von mexiko-stadt befindet. die eroberer haben nämlich einfach die steine der alten tempel benutzt um an gleicher stelle ihre prachtvollen kolonialen regierungsbauten zu errichten. in den 70er jahren hat man zufällig ein grosses relief einer göttin gefunden und daraufhin beschlossen, mehr zu suchen. so wurde mitten in der stadt, direkt neben der grossen kathedrale angefangen zu graben. so wurden schritt für schritt teile des sogenannten „templo mayor“, des wichtigsten tempels der mexica freigelegt. und die haben sven und ich am samstag angesehen.

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wenn man bedenkt, dass da 400 jahre lang noch eine stadt „draufstand“, sind viele sachen erstaunlich gut erhalten.

im angrenzenden museumsgebäude gab es dann noch einige fundstücke zu sehen, die bei den ausgrabungen gefunden wurden.

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{Februar 18, 2008}   ein bisschen von allem…

ihr wollt wissen, wie unser alltag hier aussieht?! dann seid ihr in diesem beitrag genau richtig!

aaaalso… wie die meisten ja wissen, bin ich eigentlich in mexiko, um ein praktikum bei der deutsch-spanischsprachigen zeitschrift „MITT“ zu machen. kaum in mexio-stadt angekommen, habe ich mich auch mit dem derzeitigen chef getroffen und unterhalten (der das ganze jetzt auch schon ein paar monate macht, und zwar mehr oder weniger als „one-man-show“). er hat mir dann erstmal viel erzählt, wie es bei der zeitschrift momentan aussieht und dass er eigentlich gerade dabei ist, alles neu zu machen, inklusive relaunch des designs (und das ist auch gut so…). da er von zu hause aus arbeitet und auch nicht so wirklich wusste, was er mit mir anfangen soll, hat er mir vorgeschlagen, das praktikum bei der designagentur zu machen, die gerade am relaunch arbeiten und zukünftig auch das layout und den satz übernehmen werden. gesagt, getan. die agentur (wen es interessiert: www.sietemedia.com.mx) hat bisher mit printprodukten wenig am hut – macht eher tolle sachen im interaktiven bereich, da liegt auch der schwerpunkt.

jedenfalls können die auch insofern meine hilfe gebrauchen, als sie momentan kein „eigenmarketing“ betreiben. und daran arbeiten sven und ich gerade hauptsächlich. in meiner ersten woche hier habe ich noch einen kurzen abstecher an einen anderen arbeitsplatz gemacht und zwei tage lang der marketing/pr-verantwortlichen des nationalen kunstmuseums hier geholfen, ein verkaufsblatt zu erstellen, mit dem sie auf sponsorenfang gehen will. das war aber wie gesagt nur ein kurzer abstecher (und ein durchaus interessanter kontakt…)

unser täglicher weg führt uns normalerweise in einem circa 20-minütigen fussmarsch von der colonia condesa, in der wir wohnen, in die colonia roma, wo das büro ist. (und wo es am freitag, ein paar strassen vom büro entfernt einen bombenanschlag gab, von dem wir allerdings gar nichts mitbekommen haben…

http://de.news.yahoo.com/afp/20080216/tpl-mexiko-anschlaege-zf-ee974b3.html).

unterwegs holen wir uns an unserem lieblingssaftstand immer noch einen litereimer frischgepressten saft, neuerdings die supermischung mit allem obst was da ist plus die guten cerealien. im büro angekommen sind wir meistens die ersten (um elf!). wir machen uns an die arbeit, quatschen zwischendurch ne runde und wenn wir noch was vorhaben (zum beispiel eines der unzähligen museen aufsuchen), verabschieden wir uns recht schnell wieder. es kann aber, wie das in agenturen nun mal so ist, auch mal länger gehen…

die abende letzte woche waren alle ganz unterschiedlich. einen abend hatte uns der chef der zeitschrift zu sich nach hause in den schicken stadtteil san geronimo eingeladen. ich sag nur wärterhäuschen und ohne anmeldung kommt keiner rein, und das ganze mit garten und fast kein strassenlärm. unsäglicher luxus in dieser stadt… auf der busfahrt dorthin haben wir uns zwar nicht so sicher gefühlt, das lag aber nur an der fahrweise des busfahrers, der sich zurecht alle paar meter bekreuzigt hat.

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jedenfalls wurde uns dort lecker tequila serviert (kein vergleich mit allem, was einem in deutschland unter diesem namen angedreht wird!) und später waren wir in einer taqueria, tacos essen (was sonst). nach hause sind wir mit 120 sachen durch die stadt geprescht, nachts bei freien strassen kein problem.

am nächsten abend, nach dem besuch im anthropologischen museum sind wir noch im hardrock cafe gesessen, wo uns beide die schönen sammlerstücke beeindruckt haben. den spatenstich für dieses hardrock cafe hat übrigens elton john gelegt. warum ausgerechnet der?! – keine ahnung… dafür war an dem abend im benachbarten „hardrock live“ ein privates konzert von juanes, dementsprechend voll die strasse vor dem eingang.

am donnerstag abend waren wir dann im auftrag der märzausgabe der zeitschrift auf einer ausstellungseröffnung im museo rufino tamayo (= mexikanischer maler). dort wurde nämlich an diesem abend eine ausstellung (okay, die erste in lateinamerika!) des deutschen fotografen wolfgang tillmans eröffnet, von dem der ein oder andere schon gehört haben mag… jedenfalls eine interessante ausstellung. und hinterher gabs freibier. leider nicht genug für durstige deutsche…

den freitagabend haben wir hier in unserer „wg“ mit einem spieleabend beschlossen – sprich bier, zigaretten und domino. jaaaa, genau. hatte ich auch schon seit meiner kindheit nicht mehr gespielt, ist aber hier so etwas wie ein nationalspiel. und tatsächlich macht es sinn, darüber nachzudenken, wie und wann man seine steinchen legt…

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so, genug von diesem allerlei, der nächste eintrag hat wieder ein richtiges thema! (und eine gutes noch dazu).



{Februar 18, 2008}   museo de antropologia

so, weiter gehts mit unserem besuch im anthropologischen museum von mexiko-stadt. ersteinmal: das museum ist gigantisch und die paar stunden, die wir darin verbracht haben, haben gerademal für einen groben überblick gereicht. – ich könnte mal wieder das wort „beeindruckend“ anbringen, aber ich will euch ja nicht langweilen…

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jedenfalls waren wir am letzten mittwoch in eben jenem museum. dort sind antike stücke aller indigenen völker ausgestellt, die jemals einen teil des staates mexiko bevölkerten. aufgeteilt ist das ganze nach sälen, sodass man sich gut von volk zu volk bewegen kann.als erstes waren wir quasi noch einmal in teotihuacan. im anthropologischen museum sind noch einige murale ausgestellt, ausserdem viele kleine fundstücke.

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der nächste saal war dem volk der tolteken gewidmet, die ja den azteken (oder „mexica“, wie sie sich selber nannten) in vielem ein vorbild waren. weiter ging es mit den mexica selbst, inklusive dem berühmten sonnenstein, der ihren kalender darstellt. gerade als wir davorstanden, hat ein reiseführer einer gruppe auf deutsch erklärt, was die einzelnen teile des steines bedeuten – die vier kreise als die vier sonnen, bzw. zeitalter und warum der sonne täglich unzählige menschenopfer gebracht werden mussten: auf dem sonnenstein sieht man zwei schlangen, die den kampf zwischen licht und dunkelheit repräsentieren. die mexica glaubten, dass sich die sonne jeden abend beim untergehen rot färbt, weil 400 krieger (die sterne) ihre pfeile auf sie werfen. die sonne kämpft also jeden abend gegen die dunkelheit an. um die sonne nun gut zu stimmen und in ihrem kampf zu unterstützen, wurde ihr jeden abend blut geopfert.

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weniger blutrünstig ging es bei den völkern in der gegend um oaxaca zu – den zapoteken und den mixteken. denen war der nächste saal gewidmet. ein weiterer saal gehörte den völkern der golfküste, zu denen auch die olmeken mit ihren berühmten riesigen basalt-köpfen gehören.

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der nächste große saal zeigte ausstellungsstücke der verschiedenen maya-stätten und zum schluss die völker der westküste und des nordens.

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alles wahnsinnig interessant, vor allem die unterschiede bzw. auch gemeinsamkeiten zwischen den einzelnen völkern.achja, hier noch ein suchbild – wer findet den fehler?! :-)

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{Februar 17, 2008}   xochimilco

ach, ich komm grad gar nicht hinterher mit dem bloggen… lo siento! wir haben gerade noch dazu soviele bilder, dass ich nicht alles in einen blogeintrag packen kann, deshalb gibts jetzt halt gleich ein paar :-) also… am sonntag waren wir nämlich in xochimilco, früher mal ein dorf südlich von mexiko-stadt, mittlerweile einverleibt und eben ein südlicher stadtteil / vorort.

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dort gibt es (angeblich) einen schönen park und kanäle, auf denen man sich ähnlich wie in venedig rumschippern lassen kann, okay, ist ein bisschen günstiger als in venedig.

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gut, die kanäle haben wir gesehen, aber bis zum park sind wir nicht vorgedrungen.wurden vorher vom riesenmarkt verschluckt. auch toll.

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achja, und auch toll, dass wir beim hinfahren eine station früher rausgeschmissen wurden, weil da gerade an den gleisen gewerkelt wird und es diese gerade bis zur endstation (xochimilco) gar nicht gibt. logisch, dass wir uns fragen, ob es die schonmal gab?! wurscht, auf jeden fall ein längerer fußmarsch. aber das ist ja nichts neues. der markt war jedenfalls ganz schön groß und es gab wieder viele leckereien…



am samstag machten wir uns nach teotihuacán auf, was übersetzt soviel heisst wie: der ort, an dem götter geboren werden. als die azteken teotihuacán sahen, lebte dort schon niemand mehr. die stadt wurde um 750 verlassen – warum, weiss keiner. bis heute ist etwa ein zehntel dieser gewaltigen stadt freigelegt, und schon dieses zehntel ist mehr als beeindruckend.

wenn man das gelände durch den haupteingang betritt, sieht man zuerst die zitadelle – ein quadratischer bau mit einer seitenlänge von 400 metern. also ein groooosses ding. darin stehen mehrere tempelsockel, unter anderem der tempel der schlange, am schönen wandschmuck zu erkennen:

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von hier aus läuft man die vier kilometer lange „strasse der toten“ auf die mondpyramide zu. unterwegs hat man nach norden den blick auf die mondpyramide, nach süden hin den blick auf tempelsockel, mauern und trockene erde.

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die bauten sind hier alle noch ziemlich gut erhalten. dadurch, dass überall kleine steinchen in den lehm geschoben wurden, haben die mauern alle noch ein „muster“:

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das grösste gebäude der stadt ist die sonnenpyramide, an deren westseite noch ein vorbau mitsamt altarplatz ist. da fanden dann die rituellen handlungen statt. wie eigentlich alle gebäude ist auch die sonnenpyramide so gebaut, dass zu den sonnenwenden bestimmte teile des gebäudes erleuchtet werden, lichtstrahlen in verborgene schächte fallen und und und. immer wieder faszinierend.  die sonnenpyramide hat eine seitenlänge von 225 metern und ist 62 meter hoch. und die stufen sind alles andere als gleichmässig und angenehm zum hoch- und runterlaufen… aber natürlich wollten wir uns den blick von oben nicht entgehen lassen!

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wieder unten angelangt liefen wir die strasse der toten weiter nach norden, immer auf die mondpyramide zu. diese prymide hat eine seitenlänge von 120 metern und ist „nur“ 43 meter hoch. steht man im süden der strasse der toten, wirkt sie trotzdem grösser als die sonnenpyramide, da die strasse nach norden ansteigt. und die elendig hohen stufen sind echt fies. der blick von oben richtung süden entschädigt zum glück.

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direkt vor den pyramiden kann man sich übrigens vor souvenir-verkäufern kaum retten. die profitieren wohl davon, dass viele vollkommen fertig da runterkommen und so froh sind, wieder boden unter den füssen zu haben, dass sie alles kaufen…

nun gut, wir haben uns weg von dem pyramiden noch in den ein oder anderen ehemaligen wohnkomplex begeben, wo es tolle murale, also wandbilder zu sehen gab – zum teil noch sehr gut erhalten. für mehr wandbilder sind wir dann noch in ein museum auf dem gelände. wenn man sich vorstellt, dass einmal alle gebäude der stadt mit dieser roten farbe bemalt waren… unglaublich, wie das geleuchtet haben muss!

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wir waren den ganzen samstag unterwegs und dementsprechend platt abends. aber es hat sich wirklich gelohnt, seeehr beeindruckende ruinen. gerade die grösse war einfach überwältigend, dagegen war monte alban winzig…



{Februar 9, 2008}   wer ist eigentlich benno?!

egal wo man hier anruft, überall geht der benno ans telefon. kennengelernt habe ich ihn trotzdem noch nicht… komisch das. eigentlich melden die mexikaner sich am telefon ja mit einem „bueno“, das klingt aber eher nach einem gebellten „bennooooooo“, meist in einem fast schon vorwurfsvollen ton. überhaupt wird dieses wort gerade beim telefonieren inflationär gebraucht. in einer unterhaltung hört man dafür immer wieder „esde“… was habe ich gebraucht, um das zu verstehen. anfangs habe ich noch im wörterbuch nach übersetzungen gesucht. dann wurde mir langsam klar, dass das keine bestimmte bedeutung haben kann. und schliesslich war klar, dass es dem deutschen „ähm“ entspricht, also einfach ein füller ist. ahhhhhjetztja. muss man ja wissen sowas! außerdem ist alles „padre“ hier. meistens heißt das soviel wie „cool“, kann aber auch mal negativ gemeint sein. wann? naja, das müsste man dann raushören… hört man ein „que onda“ heißt das entweder „wie gehts, was geht“ oder ähnliches, oder, als ausruf so viel wie „padre“. alles klar?! bennoooooo!

dann zu den ernsten dingen des lebens. eine neue kleine bildersammlung, nur für euch!

natürlich musste sven auch erstmal die kleinen grashüpferchen probieren – hier beweisfotos, dieses mal auch von mir:

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ein teil der mexikanischen tierwelt sieht so aus (der hund hat noch ein schwesterchen und gehört einer kollegin bei der werbeagentur, die beiden kleinen verbringen dann den ganzen tag auf dem dach – ja gutt… die mietze haben wir im frida kahlo-museum angetroffen – superhübsch, aber verlaust ohne ende…):

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hier ein paar straßenszenen – lecker frischgepresste säfte gibt es hier an jeder ecke, der litereimer für 20 pesos (mas o menos 1,20 euro), was zu essen gibts auch an jeder ecke, hier in form von nüssen und in der metro gibts natürlich musik…:

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und so sieht die aussicht vom dach unseres hauses nächtens aus – direkt in der einflugschneise des flughafens gelegen…:

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achso, und wir haben jetzt wochenende… da gönnt man sich gerne mal ein kleines fläschchen bier. und damit es nicht so einsam ist, haben wir den großen bruder auch eingeladen :-)

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hasta luego!



{Februar 7, 2008}   frida

neben dem arbeiten her entdecken wir jeden tag wieder neue ecken in dieser stadt. heute waren wir (bereits zum zweiten mal) im stadtteil coyoacán. dort befindet sich nicht nur die riesige uni (ca. 300 000 studenten) sondern auch das frida kahlo-museum, im blauen haus. dort haben frida kahlo und diego rivera auch gewohnt. allein das haus wäre wahrscheinlich schon einen besuch wert – toll. die ausstellung dort beinhaltet einige gemälde von frida, aber auch unzählige skizzen (teils in bücher gekritztelt, teils auf schmierpapier), zeitungsausschnitte, fotos, bücher…. alles in allem ein einblick ins leben der beiden künstler. fotografieren war leider verboten, also müsst ihr euch mit der außenansicht des museums / hauses begnügen:

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{Februar 4, 2008}   ein paar eindrücke…

wie versprochen hier eindrücke aus zwei tagen mexiko-stadt..

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da wollte wohl jemand seine schuhe nicht mehr haben…
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hier gab es die ersten tacos fuer sven – leeeecker… (und hot!)
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die innenstadt – streetlife
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einer der vielen märkte – alles frisch!
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auch im park gibt es immer etwas zu sehen…
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komische gefährte haben die hier!


et cetera